ich nutzte einen workshop meiner hochschule, um unter anleitung des französischen konzertfotografen richard bellia mein erstes konzert zu fotografieren – analog.
bei weiteren gesprächen über mein musikalisches umfeld riet er mir „photograph your friends from bands. always have a camera with you and capture everything. one day your photos will have meaning because then your friends will either be famous or dead.“ und so begann ich befreundete bands zu fotografieren, bis schließlich sogar marky ramone vor meine linse trat.
die zweiteilige schwarz-weiß-fotoserie „nothing ever happens …“ ist eine visuelle erkundung gegensätzlicher stimmungen, die das leben in der kleinstadt prägen.
orte, die tagsüber trist und belanglos wirken, wirken mit einbruch der dunkelheit plötzlich surreal und magisch.
in meiner fotoserie und dem gleichnamigen fotobuch „vierundzwanzig stunden“ habe ich mir die erkundung meiner direkten umgebung zur aufgabe gemacht.
die fotos decken alle tageszeiten ab und ergeben zusammen den ablauf eines 24 stunden langen spaziergangs durch meine vielseitige und widersprüchliche nachbarschaft.
während düsseldorf auf den ersten blick durch eine vielzahl an prächtigen altbauten und moderner architktur besticht, lenkt die fotoserie „concrete art“ den fokus auf das weniger offensichtliche.
die serie vermittelt die schönheit, die sich in der tristesse der betonbauten entdecken lässt und zeigt, dass bauwerke des brutalismus häufig mehr ausstrahlung entfalten können, als mancher moderne neubau.